Betreutes Wohnen und Gruppenwohngemeinschaften für Kinder und Jugendliche im Alter ab 6 Jahre, eine Nachbetreuung nach § 41 SGB VIII ist möglich. Die Lebensstift gGmbH bietet auf Grundlage des § 27 in Verbindung mit § 34, § 35a und § 41 SGB VIII, unterschiedliche Formen der Unterbringung für Kinder und Jugendlichen an, die für einen gewissen Zeitraum oder auf Dauer nicht mehr zu Hause leben können.

  • Betreutes Einzelwohnen, ab 15 Jahre §§ 34, 35a SGB VIII (Individualangebot)
  • Gruppenangebot, ab 6 Jahre §§ 34, 35a SGB VIII (Regel- und Intensivangebot, heilpädagogische Wohngruppe)
  • Begleitetes Wohnen, ab 16 Jahre §§ 13.3 SGB VIII

Eine Übersicht der freien Plätze in den einzelnen Gruppen befinden sich unter dem folgenden Link:

Eingetragen bei Soziales im Netz

Plätze Friedrichshain/Kreuzberg:

  • 16 Plätze  Gruppe „Die Unglaublichen“ Alter ab 15 Jahren, Mädchen und Jungen, nach § 27 i.V.m. § 34, § 35a, § 41 SGB VIII (Regelangebot mit Zusatzmodul Intensivangebot)

 

Allgemein:

Dieses Angebot gilt der Verselbständigung, für Jugendliche im Alter ab 15 Jahren, bei Bedarf auch Nachbetreuung ab 18 Jahren. Sie arbeitet auf Grundlage des § 27 SGB VIII, § 34, § 35a und § 41 SGB VIII.

 

Zielgruppe:

Unsere Zielgruppe sind Jugendliche ab 15 Jahren, die schon einen gewissen Grad an Selbständigkeit und Zuverlässigkeit aufweisen, aber noch nicht in der Lage sind, selbständig in eigenem Wohnraum zu leben. Selbstständiges Aufstehen, Einkaufen, Kochen, Waschen, saubermachen, Geld einteilen usw. gehören zu den täglichen Anforderungen.

 

Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen:

Die Jugendlichen werden durch pädagogische Fachkräfte mit einem Gesamtstellenumfang von 1:3,25 Sozialpädagogen betreut. Es wird im Schichtdienst gearbeitet. Unsere Mitarbeiter/Innen verfügen insbesondere über Erfahrungen oder Fortbildungen in der Gruppen- und Einzelfallarbeit, sowie in der Arbeit mit Klienten mit Migrationshintergrund und Traumapädagogik.

 

Konzept:

Ziel unserer Jugendwohngemeinschaft ist es, Jugendliche in ihren jeweiligen Lebenslagen zu unterstützen, ihr Selbstwertgefühl zu stärken und sie so zu einem selbständigen Leben zu befähigen. Dabei arbeiten wir strikt an den Zielen des Hilfeplanes § 36 SGB VIII.

Regeln werden, bis auf wenige unverhandelbare Grundsätze, in der Gruppe vereinbart und bei Bedarf immer wieder besprochen und angepasst. Auch Ziel dieser Wohngemeinschaft für unsere UMF ist es, einen Prozess der Verselbstständigung einzuleiten, sich gesellschaftlich und kulturell zu integrieren. Nach einer vorher stattfindenden externen Orientierungsphase kann das Wohnprojekt für die jungen Menschen Ausgangspunkt eines Verselbstständigungsprozesses im „geschützten“ Rahmen sein, während parallel dazu Fragen des ausländerrechtlichen Clearing-Prozesses bearbeitet werden können. Mit Hilfe von individualpädagogischen und gruppenpädagogischen Handlungsansätzen soll für die jungen Menschen eine Arbeits- und Kompetenzebene geschaffen werden, die im Rahmen des „BW- Betreutes Wohnen“ den Weg zur Selbstfindung und Selbstverwirklichung unter politisch und gesellschaftlich gegebenen Umständen ebnet.

Sehr viel Wert legen wir auf aktives Lernen durch schrittweise Verselbstständigung und Übernahme von Verantwortung sowie auf Vernetzung der Jugendlichen in der Gruppe und in ihrem Sozialraum. Reisen und Unternehmungen mit erlebnispädagogischen Inhalten sollen helfen, den Jugendlichen neue Impulse und die Möglichkeit zu geben, ihre eigenen und sozialen Ressourcen zu entdecken und zu nutzen.

Plätze Spandau:

  • 10 Plätze „Himmelsstürmer“, Alter ab 15 Jahren, Mädchen und Jungen, nach § 27 i.V.m. § 34, § 35a, § 41 SGB VIII (Regelangebot mit Zusatzmodul Intensivangebot)
  • 10 Plätze „Windmacher“, Alter ab 15 Jahren, Mädchen und Jungen, nach § 27 i.V.m. § 34, § 35a, § 41 SGB VIII (Regelangebot mit Zusatzmodul Intensivangebot)

 

Allgemein:

Das Gruppenangebot ist eine vollstationäre Hilfe nach § 27 in Verbindung mit § 34, § 35a SGB VIII für Kinder und Jugendliche. Durch eine Verbindung von Alltagserleben mit pädagogischen Angeboten soll die Entwicklung der Kinder und Jugendlichen gefördert werden.

Entsprechend dem Kinder- und Jugendhilfegesetz soll dem Alter und dem Entwicklungsstand des Kindes sowie den Möglichkeiten der Verbesserung der Erziehungsbedingungen in der Herkunftsfamilie eine Rückkehr in die Familie erreicht werden bzw. die Erziehung in einer anderen Familie vorbereitet werden. Oder es wird eine auf längere Zeit angelegte Lebensform angeboten, wobei die Betreuten auf ein selbständiges Leben vorbereitet werden sollen.

 

Zielgruppe:

Es können sowohl nur weibliche, als auch weibliche und männliche Kinder und Jugendliche, ab 15 Jahren (im Ausnahmefall auch jünger z. B. bei Geschwistern) aufgenommen werden. Die Einrichtung ist besonders für Kinder und Jugendliche geeignet, die aufgrund ihres Erfahrungshintergrundes ein besonderes Beziehungsangebot benötigen.

Entsprechend dem im Hilfeplan § 36 SGB VIII festgelegten Bedarf, wird der Arbeit mit den Personensorgeberechtigten/Eltern, insbesondere bei Rückkehroption, ein besonderer Stellenwert gegeben.

 

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter pro Gruppe:

Die Kinder und Jugendlichen werden durch fünf Erzieher/innen und Sozialpädagogen/innen im Bezugsbetreuersystem betreut.

 

Konzept:

Diese Wohngruppen bieten Kindern und Jugendlichen einen überschaubaren Gruppenzusammenhang und feste und kontinuierliche Beziehungspersonen. Das pädagogische Konzept berücksichtigt ihren wachsenden Fähigkeiten und Bedürfnisse zu selbständigem verantwortungsbewusstem Handeln und ihre Beziehungen zur Herkunftsfamilie.

Je nach den Anforderungen im Einzelfall ist dies mit besonderen pädagogischen Angeboten zu verbinden. Als allgemeine Zielsetzungen nennen wir ausdrücklich (je nach Bedarf im Einzelfall):

Förderung der Rückkehr in die Familie:

  • Zusammenarbeit mit den Eltern und anderen Bezugsperson entsprechend dem Hilfeplan
  • Einbeziehung der Elternbeziehung in die Perspektivgestaltung
  • Bearbeitung der bisherigen Entwicklungs- und Familiengeschichte
  • Förderung der Entwicklung des Kindes

Vorbereitung der Erziehung in einer anderen Familie:

  • Zusammenarbeit mit den Eltern und künftiger Familie
  • Einbeziehung der Familienbeziehung in die Perspektivgestaltung
  • Bearbeitung der bisherigen Entwicklungs- und Familiengeschichte
  • Förderung der Entwicklung des Kindes

Heimerziehung als Lebensform und Vorbereitung auf ein selbständiges Leben:

  • Bearbeitung der bisherigen Entwicklungs- und Familiengeschichte
  • neue und damit eigene Personenbezüge
  • Kontinuität des Lebens- und Beziehungsfeldes
  • Stabilität des äußeren Lebensrahmens
  • Stabilität des personellen Lebensrahmens
  • selbständigkeitsfördernde Prozessgestaltung
  • Beratung und Unterstützung in Fragen der Ausbildung und Beschäftigung
  • Beratung und Unterstützung in Fragen der allgemeinen Lebensführung
  • Schaffung eines neuen, auf lange Sicht angelegten Lebensmittelpunktes
  • Vorbereitung auf ein selbständiges Leben
  • Erfüllung der Schulpflicht
  • Förderung der Entwicklung des Kindes

Plätze Spandau:

  • 7 Plätze Gruppe „Wolkenhoppser“ Alter 6-14 Jahre, Jungen und Mädchen, nach § 27 i.V.m. § 34, § 35a SGB VIII (Intensivangebot-Heilpädagogische Wohngruppe)

 

Allgemein:

Das Gruppenangebot ist eine vollstationäre Hilfe nach § 27 in Verbindung mit § 34, § 35a SGB VIII für Kinder und Jugendliche. Durch eine Verbindung von Alltagserleben mit pädagogischen Angeboten soll die Entwicklung der Kinder und Jugendlichen gefördert werden.

Entsprechend dem Kinder- und Jugendhilfegesetz soll dem Alter und dem Entwicklungsstand des Kindes sowie den Möglichkeiten der Verbesserung der Erziehungsbedingungen in der Herkunftsfamilie eine Rückkehr in die Familie erreicht werden bzw. die Erziehung in einer anderen Familie vorbereitet werden. Oder es wird eine auf längere Zeit angelegte Lebensform angeboten, wobei die Betreuten auf ein selbständiges Leben vorbereitet werden sollen.

 

Zielgruppe:

Es können sowohl nur weibliche, als auch weibliche und männliche Kinder und Jugendliche, ab 6 Jahre (im Ausnahmefall auch jünger z. B. bei Geschwistern) aufgenommen werden. Die Einrichtung ist besonders für Kinder und Jugendliche geeignet, die aufgrund ihres Erfahrungshintergrundes ein besonderes Beziehungsangebot benötigen.

Das Angebot richtet sich an Kinder, die ein heilpädagogisches Milieu für ihre weitere Entwicklung benötigen. Wir bieten diesen Kindern einen Schutzraum, damit sie ihre Entwicklungen in den unterschiedlichen Bereichen nachholen können. Somit können ihre Resilienz gestärkt und ihre unterschiedlichen „Auffälligkeiten“ individuell bearbeitet werden. Es kann mit allen Beteiligten gemeinsam nach Lösungen gesucht werden, die zum Kind passen. Kinder, die einen sicheren und ruhigen Ort benötigen, können hier zur Ruhe kommen und neue Rollenbilder kennenlernen. Sie benötigen ein verlässliches und kontinuierliches Betreuungsangebot, damit ihr Erleben unter Umständen nicht nur geprägt ist von Beziehungsabbrüchen.

Entsprechend dem im Hilfeplan § 36 SGB VIII festgelegten Bedarf, wird der Arbeit mit den Personensorgeberechtigten/Eltern, insbesondere bei Rückkehroption, ein besonderer Stellenwert gegeben.

 

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter pro Gruppe:

Die Kinder und Jugendlichen werden durch fünf Erzieher/innen und Sozialpädagogen/innen im Bezugsbetreuersystem betreut. Des Weiteren wird die Gruppe durch eine interne Psychologin und Erlebnispädagogin unterstützt.

 

Konzept:

Diese Wohngruppen bieten Kindern und Jugendlichen einen überschaubaren Gruppenzusammenhang und feste und kontinuierliche Beziehungspersonen. Das pädagogische Konzept berücksichtigt ihren wachsenden Fähigkeiten und Bedürfnisse zu selbständigem verantwortungsbewusstem Handeln und ihre Beziehungen zur Herkunftsfamilie.

Je nach den Anforderungen im Einzelfall ist dies mit besonderen pädagogischen Angeboten zu verbinden. Als allgemeine Zielsetzungen nennen wir ausdrücklich (je nach Bedarf im Einzelfall):

Förderung der Rückkehr in die Familie:

  • Zusammenarbeit mit den Eltern und anderen Bezugsperson entsprechend dem Hilfeplan
  • Einbeziehung der Elternbeziehung in die Perspektivgestaltung
  • Bearbeitung der bisherigen Entwicklungs- und Familiengeschichte
  • Förderung der Entwicklung des Kindes

Vorbereitung der Erziehung in einer anderen Familie:

  • Zusammenarbeit mit den Eltern und künftiger Familie
  • Einbeziehung der Familienbeziehung in die Perspektivgestaltung
  • Bearbeitung der bisherigen Entwicklungs- und Familiengeschichte
  • Förderung der Entwicklung des Kindes

Heimerziehung als Lebensform und Vorbereitung auf ein selbständiges Leben:

  • Bearbeitung der bisherigen Entwicklungs- und Familiengeschichte
  • neue und damit eigene Personenbezüge
  • Kontinuität des Lebens- und Beziehungsfeldes
  • Stabilität des äußeren Lebensrahmens
  • Stabilität des personellen Lebensrahmens
  • selbständigkeitsfördernde Prozessgestaltung
  • Beratung und Unterstützung in Fragen der Ausbildung und Beschäftigung
  • Beratung und Unterstützung in Fragen der allgemeinen Lebensführung
  • Schaffung eines neuen, auf lange Sicht angelegten Lebensmittelpunktes
  • Vorbereitung auf ein selbständiges Leben
  • Erfüllung der Schulpflicht
  • Förderung der Entwicklung des Kindes

Plätze Spandau:

  • 10 Plätze  Gruppe „Zukunft Süd-Ost“ Alter ab 16 Jahren, Mädchen und Jungen, nach § 13.3 SGB VIII (begleitetes Wohnen)

 

Allgemein:

Dieses Angebot gilt der Verselbständigung, für Jugendliche im Alter ab 16 Jahren, bei Bedarf auch Nachbetreuung ab 18 Jahren. Sie arbeitet auf Grundlage des § 13.3 SGB VIII (begleitetes Wohnen).

 

Zielgruppe:

Sind Jugendliche mit und ohne Migrationshintergrund, die für ihre beruflich-gesellschaftliche Integration einer Unterbringung mit unterschwelliger, pädagogischer Begleitung bedürfen. Mädchen und Jungen, die sich im Übergang von der Schule in den Beruf bzw. in einer schulischen oder beruflichen Bildungsmaßnahme befinden. Welche in ihrer heimatlichen Umgebung keinen Ausbildungsplatz gefunden haben oder aus sonstigen Gründen nicht mehr im Elternhaus im Rahmen ihrer Ausbildung/Eingliederung wohnen können. Oder die im Rahmen von Berufsausbildungshilfe Zuschüsse zu den amtlich anerkannten Kosten im Sinne des §65 Abs.3. SGBIII (BAB) bekommen. Zielgruppe sind auch Jugendliche und junge Menschen, die aus einem stationären Setting der Jugendhilfe kommen, und sich im Übergang zur selbstständigen Gestaltung des Wohn- und Lebensprozesses befinden. Oder die zur Erreichung eines Bildungsziels auf eine sozialpädagogische begleitete Wohnform angewiesen sind.

 

Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen:

Die Jugendlichen werden durch pädagogische Fachkräfte mit einem Gesamtstellenumfang von 1:10 Sozialpädagogen betreut. Unsere Mitarbeiter/Innen verfügen insbesondere über Erfahrungen oder Fortbildungen in der Gruppen- und Einzelfallarbeit, sowie in der Arbeit mit Klienten mit Migrationshintergrund.

 

Konzept:

Mit diesem Auftrag verbinden sich folgende Ziele: 

  • Hilfe zur Selbsthilfe, bei der Verselbstständigung im eigenen Wohnraum
  • Hilfe bei der Bewältigung und Strukturierung des Alltags, wie z.B. Haushaltsorganisation, Finanzplanung, Ernährung
  • Schulische und oder berufliche Integration
  • Entwicklung von Lebens- und Zukunftsperspektiven
  • Vermittlung ergänzender Hilfeangebote (Beratungsstellen, Ärzte, etc.)
  • Beratung und Unterstützung bei der Sicherstellung des Lebensunterhalts
  • Mobilisierung der Ressourcen des jungen Menschen entsprechend seiner Möglichkeiten
  • Unterstützung der sozialen Kontaktfähigkeit
  • Auseinandersetzung mit Impulsen, Stimmungen, Bedürfnissen und Interessen der jungen Menschen
  • Förderung der Beziehungsfähigkeit
  • Unterstützung bei der Entwicklung eigener Lebensentwürfe
  • Anregung und Angebote im sportlichen, musischen, kreativen und freizeitpädagogischen Bereich
  • Unterstützung und Förderung von kulturellen Angeboten
  • Hilfe bei der Überleitung in einen eigenen Wohnraum
  • Eventuelle Krisenintervention

Das Jugendwohnen orientiert sich dabei am Grundsatz einer ganzheitlichen Förderung unter Berücksichtigung der unterschiedlichen Lebenslagen der jungen Erwachsenen. Wir bieten Unterstützung der sozialen Entwicklung zur Verselbstständigung und zur sozialen Integration.